P-012024auch persönlich

Spelling-Bee-Spiel.

Ein zufällig aus dem Wörterbuch geholtes Wort samt Erklärung anhören und versuchen, es richtig zu schreiben.

Spielen

Spielen — das echte Spiel, hier lauffähig

Das Spiel bringt keine Wortliste mit. Kein Wörterbuch im Bundle, keine Datenbank, keine handverlesene Datei mit kniffligen Wörtern. Jede Runde wird live von den Servern zweier Fremder zusammengesetzt, in den zwei Sekunden, bevor eine Stimme zu sprechen beginnt. Der Knopf unten führt genau diese Kette jetzt aus.

Eine Runde bauen — sie wird gerade geholt

Ein Wortdienst liefert ein englisches Wort — mehr nicht, keine Bedeutung und keine Garantie, dass je ein Mensch es benutzt hat. Dieses Wort geht an ein Wörterbuch, das es kennen kann oder auch nicht. Verbindet man beide naiv, ist rund ein Drittel der Runden eine Stimme, die selbstbewusst nichts verkündet.

Es ist also keine Pipeline, sondern eine Schleife. Ein 404, eine leere Definition, einer der zufälligen 502er des Wörterbuchs — für den Aufrufer alles dasselbe, und das Wort fliegt raus. Die durchgestrichenen Wörter oben sind echte Ablehnungen, gerade eben auf deinem Rechner. Im Spiel siehst du sie nie; du wartest nur einen Moment länger, während der Bildschirm abdunkelt.

Vier Quellen für einen Ton

  1. 00Synthetische Sprache spricht genau die obskuren Wörter falsch aus, aus denen dieses Spiel besteht — und ein falsch ausgesprochenes Wort ist ein unschreibbares. Wo es also eine menschliche Aufnahme gibt, spricht ein Mensch.
  2. 01Wörterbucheinträge tragen manchmal Clips, die Freiwillige auf Wikimedia Commons aufgenommen haben.
  3. 02Der eigene Medien-Host des Wörterbuchs wirft 502er, während seine JSON-API tadellos weiterantwortet — also übergeht die App ihn und fragt Commons direkt nach der Quelldatei, bevorzugt US, dann UK, dann AU.
  4. 03Commons speichert Ogg Vorbis, das Safari nicht dekodieren will, also wird zuerst der automatisch erzeugte mp3-Transcode versucht und das Original als Reserve behalten.

Die Wiedergabe läuft die Liste einfach ab. Ein toter Host, eine fehlende Datei, ein Codec, den der Browser nicht anfasst, eine Autoplay-Sperre — jedes davon geht still zum nächsten Kandidaten, und scheitern alle vier, spricht die Synthese das Wort. Das Spiel geht nie kaputt; es klingt höchstens etwas schlechter. Läuft eine echte Aufnahme, überspringt die synthetische Stimme das Wort und liest nur die Definition, damit du es nie zweimal in zwei Akzenten hörst.

Die Tippfehler sind tragend

informayshn, defolt, keebord, revyu, cearful — jeder Schreibfehler auf dem Anleitungsbildschirm steht unter der roten Wellenlinie, die dein Browser unter einen Fehler zeichnet. Es ist ein Rechtschreibspiel — es wäre unhöflich gewesen, das nicht zu tun. Dieselbe Wellenlinie kommt im Ergebnisbildschirm zurück, um falsche Wörter zu markieren, womit der Witz beiläufig zum echten Fehler-Styling der App wird. Rate oben falsch, und du hast sie schon gesehen.

Eine ehrliche Warnung

Das ganze Spiel ruht auf der eingebauten Sprach-Engine des Browsers, und die sind nicht gleichwertig. Googles und Microsofts Stimmen sind wirklich gut. Apples Standardstimmen sind in die Jahre gekommen und lassen ein gewöhnliches Substantiv klingen wie ein Faxgerät, das sich räuspert. Genau dafür gibt es im Spiel eine Stimmauswahl.

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